VENTEX / SECURITY OPERATIONS
VX / SENTINEL / 0.1-DEVKommerzielle Technologie · proprietär

Aus Signalen wird ein untersuchbarer Vorfall.

Sentinel ist der defensive Security-Control-Plane von VENTEX. Die Plattform nimmt begrenzte Telemetrie aus Endpoints, Netzwerksensoren und VENTEX-Produkten an, bewahrt Herkunft und Evidenz und führt zusammengehörige Signale in erklärbaren Incidents zusammen.

01SOCOperator-Konsole
02OIDCPKCE und RBAC
03SHA-256Audit-Kette
04PRE-αehrlicher Release-Status
Advanced Pre-Alpha · aktive Release-Härtung

Der dauerhafte SOC-Kern und große Teile der Deployment-Härtung sind implementiert. Produktions- oder Enterprise-Readiness wird erst nach grüner CI des exakten Release-SHA und realer Deployment-Qualifikation behauptet.

DAS SYSTEM

Ein Kontrollraum für defensive Telemetrie.

Ein Windows-Loginfehler, eine Suricata-Signatur und ein Zeek-Hinweis sind zunächst drei getrennte Beobachtungen. Sentinel normalisiert sie, bindet sie an nachvollziehbare Quellen und wendet deterministische, versionierte Korrelation an.

Das Ergebnis ist kein autonomes Urteil. Operatoren erhalten Incident Queue, Workspace, Evidenz, Aktivität, Ownership, Hunting und Graphprojektionen – mit expliziten Grenzen, Paging und Provenienz.

CAPABILITY REGISTER

Was die aktuelle Produktlinie tatsächlich trägt.

01Implementiert

Telemetry Ingestion

Syslog, Windows Event Log, Linux journald, Suricata EVE, Zeek Notice, authentifizierte Webhooks sowie begrenzte Connect- und VIGIL/HomeCam-Grenzen.

02Implementiert

Normalisierung und Assets

Typisierter Eventvertrag, retry-sichere Quellenidentität und kanonische Host-/Asset-Identität über mehrere Quellen hinweg.

03Implementiert

Erklärbare Korrelation

Deterministische, versionierte Regeln für kritische Events, Auth-Bursts, VENTEX-Connect-Signale und begrenzte Cross-Sensor-Netzwerkkorrelation.

04Implementiert

Incident Workspace

Queue, Detailansicht, Lifecycle, Notes, Evidence, Claim/Release, Handoff und race-geschützte konsistente Workspace-Projektionen.

05Implementiert

Hunting und Investigation Graph

Strukturiertes, begrenztes Event Hunting und paginierte Incident-Regel-Event-Asset-IP-Beziehungen mit Event-ID-Provenienz.

06Implementiert

Evidence und Audit

Evidence-Snapshots, revisionsgebundene Projektionen und manipulationsanzeigende SHA-256-Operator-Audit-Kette.

07Implementiert

Dry-run Response Plans

Begrenzte, unveränderliche Reaktionsabsichten für Containment, Netzwerkindikatoren und Forensic Snapshots – ohne Ausführung gegen überwachte Systeme.

08In Qualifikation

Produktionsqualifikation

Kubernetes-, Migrations-, Drain-, Signatur- und Promotion-Gates sind weitgehend implementiert; realer Cluster, Ingress, OIDC, Last- und Soak-Qualifikation stehen aus.

EVENT-FIRST ARCHITEKTUR

Bedeutung bleibt stabil, auch wenn das System wächst.

Sentinel trennt untrusted Producer, Collector-Grenze, Normalisierung, persistente Evidenz, Korrelation und Operator-API. Der Korrelationspfad bleibt I/O-frei, begrenzt und testbar.

COLLECT

Niedrig privilegierte Quellen

Collectors normalisieren und liefern Telemetrie; Sammelidentität und Operatoridentität bleiben getrennte Trust Domains.

01
INGEST

Gebundener Eventvertrag

Schemas, Größenlimits, Idempotenz und Asset-Identität begrenzen Angreifer-kontrollierte Eingaben vor der fachlichen Verarbeitung.

02
CORRELATE

Deterministische Regeln

Versionierte Descriptoren, begrenzte Zeitfenster und stabile Fingerprints halten Erkennung historisch interpretierbar.

03
PERSIST

PostgreSQL und Audit

Alembic-Migrationen, exakte Schema-Gates, evidence-safe Retention, Backup/Restore und versiegelte Audit-Einträge.

04
OPERATE

Versionierte Operator-API

React-Konsole, OIDC Authorization Code + PKCE, Backend-RBAC und zusätzliche Runtime-Validierung jeder sicherheitsrelevanten Browserprojektion.

05
SOC-WORKFLOW

Von Telemetrie zu kontrollierter Reaktionsabsicht.

  1. 01

    Ingest und normalisieren

    Quellen liefern defensive Events über begrenzte Verträge; Sentinel bewahrt Quelle, Zeitpunkt, Asset und Retry-Identität.

  2. 02

    Korrelieren und priorisieren

    Versionierte Regeln führen zusammengehörige Evidenz zu deduplizierten, erklärbaren Incidents zusammen.

  3. 03

    Jagen und untersuchen

    Operatoren filtern strukturierte Events, öffnen Cases und untersuchen begrenzte Graphseiten mit expliziter Provenienz.

  4. 04

    Koordinieren und dokumentieren

    Ownership, Notes, Handoffs, Evidence und Response-Pläne werden serverseitig autorisiert und im Audit verankert.

TRUST BOUNDARIES

Ein Security-Produkt muss seine eigenen Grenzen verteidigen.

Sentinel behandelt Telemetrie, Browserantworten, Integrationen und künftige KI-Ausgaben als potenziell untrusted. Keine dieser Ebenen erhält stillschweigend Autorität über eine andere.

01

Producer → Ingest

Alle Felder sind untrusted; Schema-, Mengen-, Transport- und Replay-Grenzen werden vor fachlicher Interpretation durchgesetzt.

02

Browser → Operator API

Backend-Autorisierung bleibt maßgeblich; die Konsole validiert kritische 200-Responses zusätzlich gegen Request- und Domäneninvarianten.

03

Detection → Entscheidung

Eine Korrelation ist ein Untersuchungsstart, kein Beweis für Kompromittierung und keine automatische Freigabe einer Reaktion.

04

Response Plan → Ausführung

Der aktuelle Slice zeichnet Absicht auf. Es existiert kein Executor, Remote Shell, Firewall-Write oder Host-Isolation-Pfad.

05

KI → Autorität

Künftige KI darf Evidenz erklären oder Fragen vorschlagen, aber nicht unbemerkt Regeln ersetzen oder privilegierte Aktionen autorisieren.

06

Release-Evidence → Produktion

Signatur, Build-Provenienz, Staging-Verhalten und Promotion sind getrennte Gates; kein einzelnes Artefakt beweist Produktionsreife.

RELEASE-REGISTER

Substanz ohne voreilige Enterprise-Behauptung.

Sentinel ist funktional deutlich weiter als ein Konzept, bleibt aber bis zur exakten CI- und Deployment-Qualifikation bewusst Advanced Pre-Alpha.

Implementiert
  • Durable SOC Core mit PostgreSQL
  • Operator Console mit OIDC/RBAC
  • Collectors, Correlation, Hunting und Graph
  • Evidence, Ownership, Handoff und Audit
  • Kubernetes-/Drain-/Promotion-Härtung
Qualifikation ausstehend
  • Grüne CI für das exakte Release-SHA
  • Realer Staging-Cluster und Ingress
  • Reale OIDC- und Network-Policy-Validierung
  • Last-, Fehler- und nachhaltige Soak-Tests
Spätere Produktblöcke
  • Breitere Detection-Engineering-Operationen
  • Explizit autorisierte Response-Ausführung
  • Evidence-grounded Analyst Assistance
  • Keine aktuelle Produktionsfreigabe
TECHNISCHER STECKBRIEF

Ein echter Stack, keine UI-Attrappe.

VX / SENTINEL / 0.1-DEV
Control Plane
Python 3.12 · FastAPI · SQLAlchemy
Persistenz
PostgreSQL · Alembic · exakte Schema-Gates
Operator Console
React 19 · TypeScript · Vite
Identität
OIDC · Authorization Code + PKCE · RBAC
Telemetry
Syslog · Windows · Linux · Suricata · Zeek · Webhook · VENTEX
Observability
Strukturierte Logs · OpenTelemetry OTLP/HTTP
Deployment
Container · Kubernetes-Verträge · systemd-Beispiele
Lizenz
Proprietär · alle Rechte vorbehalten
FAQ / FACTS

Fragen zu VENTEX Sentinel

Kurze Antworten mit derselben Status- und Claim-Grenze wie der technische Produktstand.

Nein. Sentinel ist Advanced Pre-Alpha mit implementiertem SOC-Kern und erheblicher Release-Härtung. Produktionsreife wird erst nach vollständiger exakter CI und realer Deployment-Qualifikation behauptet.

Sentinel besitzt SIEM-nahe Ingestion-, Normalisierungs- und Korrelationsfunktionen, ist aber als breiterer Security-Operations-Control-Plane mit Incident-, Investigation-, Evidence- und Koordinationsworkflows angelegt.

Nein. Der aktuelle Response-Plan-Slice ist ausschließlich Dry-run und zeichnet autorisierte Operatorabsicht auf. Er führt keine Befehle oder Änderungen gegen überwachte Infrastruktur aus.

Die implementierte Connect-Grenze verarbeitet nur allowlist-basierte Sicherheitsmetadaten, etwa Authentifizierungs-, Handshake- oder Geräteschlüssel-Signale. Nachrichteninhalte, Anhänge und kryptografische Geheimnisse gehören nicht in diese Korrelation.